Diese Seiten der Holztrocknung
sollen einen kleinen Einblick in die Trocknung
von Holz
geben. Es sind die Grundlagen mit denen man ohne EDV trocknen kann. Auch wenn man EDV einsetzt, sollte man die Grundlagen der Holztrocknung verstehen. Das Verständnis für die Holztrocknung ist auch noch aus 2 anderen Gründen wichtig. Erstens sollte man den unterschied zwischen einwandfreien und schlecht getrockneten Holz erkennen. Zweites werden die meisten Holzverarbeiter möglicherweise einmal versuchen, Holz aus dem einen oder anderen Grund zu trocknen.
Wenn man Holz trocknet, ist Zögern ein Grundfehler. Sobald man zögert, werden einem entweder die Pilze
oder die Oberflächenrisse
über den Kopf wachsen. Versuchen Sie alle Einzelheiten zu durchdenken, bevor Sie so was anfangen wollen. Machen Sie sich vorher Gedanken wie Sie Stapeln oder die Hirnflächen bearbeiten und ob eingeschnitten oder nur Kerngetrennt trocknen werden soll.
Die vielleicht größte Falle besteht in der Habgier. Die meisten Holzverarbeiter glauben stets, zu wenig Holz zuhaben. Versuchen Sie nie zuviel auf einmal zu trocknen, wenn Sie es nicht voll durchziehen können.
Es wird mehr Material durch Missachtung der Regeln zerstört als durch Nichtwissen.
Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff. Die Holzfeuchte
entspricht also den herrschenden äußeren Bedingungen. Sie ist abhängig von der Temperatur und der relativen Luftfeuchte. Die Feuchtigkeitsänderung führt im hygroskopischen Bereich zum Schwinden
bzw. Quellen des Holzes. Es gibt Eigenschaften die sind feuchte abhängig, zu nennen ist hier der Pilzbefall, die Festigkeit
und die Rissbildung / Verformung bei Feuchtigkeitsänderung.
Ziel der Holztrocknung ist es, das Holz in kürzester Zeit qualitätsmässig einwandfrei und kostengünstig zu trocknen.