Einteilung nach dem Herstellungsverfahren ist es auf der einen Seite um Furnier
eine gewünschte Textur
zu geben, so ist es auf der anderen Seite die rationelle Fertigung von Furnieren für die weitere Verarbeitung zu Halbfertigprodukten (z.B. Schälen von Blindfurnier
für die Sperrholzplattenherstellung )

Rundschälfurniere werden durch Schälen eines rotierenden, zentrisch eingespannten Stammes hergestellt. Eine Sonderform
sind die auf Spezialpapier geklebten (kaschierten ) Mikrofurniere mit
einer Nenndicke >0,05 mm.
Exenterschälfurniere werden durch Flachbogenschnitt beim Schälen eines rotierenden, exzentrisch eingespannten Stammes oder Stammsegmentes hergestellt. Ihre Texturen kommen denen der Messerfurniere nahe.
Messerfurniere werden durch blattweise Abmessern in einem hobelartigen Vorgang hergestellt.
Sägefurniere werden durch maschinelles Sägen mit einem gering geschränkten Sägeblatt hergestellt. Außer mit dem Furniergatter ( siehe Gatter) gab es noch die Furnierkreissäge mit einem Kreissägendurchmesser von 1500 mm.
) aufgeleimt. Sie dienen vor allem den Veredeln von Oberflächen und dem sparsamen Umgang mit wertvollen Hölzern. Für die Dicken gilt DIN
4079
einseitig furnierter Flächen zu verhindern. Das Aussehen ist dabei belanglos.
: Furniere, die unter dem Deckfurnier
aufgeleimt werden, um so ein Reißen der Deckfurniere (besonders bei Maserfurnieren) zu vermeiden
: sollen das Arbeiten
des Holzes
verhindern. Sie werden in der Regel auf die Mittellage
von Stab- und Stäbchenplatten, selten auf verleimte Vollholzflächen aufgeleimt. Absperrfurniere schränken bei Sperrholz
oder Verbundplatten das Quellen und Schwinden
ein und erhöhen die Festigkeit
.