Glossar
Das Glossar bietet eine Liste von Fachbegriffen mit einer kurzen Erklärung
- Backenschmiege
schräger Schifterschnitt am Gratsparren
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bakelit
Preßmasse, hergestellt aus alkalisch kondensierten Phenol-Formaldehyd-Harzen(Resolen) mit Zusatz von organischen oder anorganischen Füllstoffen, insbesondere Holzmehl. Beständig gegen verdünnte Säuren sowie gegen Temperaturerhöhung bis etwa 130°C. Die Bakelit wurde 1907 von dem Belgischen Chemiker Baekeland erfunden und waren die ersten industriell erzeugten vollsynthetischen Poymere.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Bakterien
Bakterien befallen extrem feuchtes Holz. Bei Befall entsteht kein Festigkeitsverlust. Die Folge von Bakterienbefall ist eine fleckige Verfärbung des Holzes.
Quelle: www.kronoworld.com
- Balken
Schnittholz, dessen größte Querseite indestens 20 cm beträgt (siehe auch Kantholz, Bohlen, Bretter).
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Balken- und Stützenraster
Das übliche Raster im Holzrahmenbau beträgt e = 62,5 cm. Auf dieses Raster sind auch die meisten der heute erhältlichen Plattenwerkstoffe abgestimmt.
Quelle: www.kronoworld.com
- Balkenkopfschutz
Maßnahme zur Verhinderung von Fäulnis an den im Mauerwerk befindlichen Teilen vom Balken. Geeignet ist sowohl die Anwendung von Holzschutzmittel als auch von Sperrmaßnahmen zum Fernhalten von Feuchtigkeit
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Balkenlage
Mehrere in einem bestimmten Abstand voneinander horizontal verlegte Einzelbalken.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Balkenstoß
Verbindung von zwei Balken in Längsrichtung. Angwendet werden die im Holzbau üblichen Längsverbindungen, Stahllaschen oder Klammerverbindungen.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Balsam
Sammelbezeichnung für harzige Substanzen in Form von Pflanzenexudaten oder -extrakten, die eine natürliche Mischung von Kolophonium und etherischen Ölen oder aber neben Harzen Benzoe- oder Zimtsäure enthalten.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Baluster
Geländerstütze, meist bauchig Voluminös (Balustrade)
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Bandparenchym
Gruppenweise Anordnung von Längsparechym auf dem Hirnschnitt in Form von schmalen, tangential gerichteten, hellerfarbigen Linien (wie z.B. bei Eiche).
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Bannwälder
Wälder, die aufgrund der Forstgesetze der Länder unter besonderen Schutz gestellt werden. Verbot jeglicher forstlicher Nutzung.
Quelle: www.wald-online-bw.de
- Bast
Über den Bast (Energieleiter) werden Nährstoffe in die einzelnen Baumteile transportiert.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Bau-Furniersperrholzplatten
(Stabsperrholzplatten)Bau-Furniersperrholzplatten (BFU) nach DIN 68 705 bestehen aus mindestens drei kreuzweise aufeinandergeleimten in den Faserrichtungen jeweils um 90 Grad versetzten Holzlagen (Furnieren), sofern die Platte nur Aussteifungszwecken dient – sonst fünf Furnierlagen. Die außen liegenden Decklagen weisen einen gleichgerichteten Faserverlauf auf.
Quelle: www.kronoworld.com
- Bau-Tischlerplatten
Bau-Tischlerplatten können analog zu Bau-Furnierholzplatten betrachtet werden. Sie bestehen jedoch aus beidseitigem Deckfurnier und einer Mittellage aus aneinandergeleimten Holzleisten oder Holzstäben.
Quelle: www.kronoworld.com
- Bauanfrage
Die Bau(vor)anfrage dient der verbindlichen Klärung der rechtlichen Zulässigkeit eines beabsichtigten Bauvorhabens bezüglich ganz bestimmter, einzelner Fragen durch einen schriftlichen Bescheid, den sogenannten Vorbescheid. Die Bauvoranfrage ist keine unverbindliche Anfrage des Bauinteressenten. Mit der soganannten Bau(vor)anfrage erstrebt der Bauherr eine partielle, d.h. nur auf die Vereinbarkeit des Bauvorhabens mit bestimmten Normen ausgerichtete Kontrolle des beabsichtigten Bauvorhabens durch die Baugenehmigungsbehörde. Der ergehende Vorbescheid gilt 2 Jahre. Die Geltungsdauer kann auf Antrag um ein Jahr verlängert werden, z.B. §§ 71 Abs. 2, 77 Abs. 2 BauO NW. Der Vorbescheid beantwortet vorweg einzelne Fragen, die sonst im Rahmen einer Baugenehmigung zu entscheiden sind. Er bedeutet insoweit eine verbindliche Festlegung der Bauaufsichtsbehörde . Diese ist innerhalb der Geltungsdauer des Vorbescheides an ihre Beurteilung bei einer späteren Entscheidung über einen Bauantrag gebunden. Die Voranfrage kommt immer dann in Betracht, wenn die Durchführung des gesamten Bauvorhabens von der Entscheidung zu einem bestimmten Problem abhängig ist. Die Voranfrage kann sich auf die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit des Vorhabens (d.h. die Bebaubarkeit des Grundstückes) oder bestimmte bauordnungsrechtliche Fragen (Welche Abstandsflächen sind zu beachten?) beziehen. Der praktisch bedeutsamste Fall ist die Bauvoranfrage mit dem Ziel der Abklärung der Bebaubarkeit des Grundstücks. In diesem Fall ergeht eine sogenannte ""Bebauungsgenehmigung"", die die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit des Bauvorhabens verbindlich feststellt und somit einen Teil der späteren Baugenehmigung vorwegnimmt, allerdings noch nicht zum Bauen berechtigt. Zulässigkeit und Verfahren einer Bauvoranfrage ist für jedes Bundesland gesondert in den einzelnen Landesbauordnungen der Länder geregelt, für NRW: siehe § 66 BauO NW. Rechtlich ist der auf die Bauvoranfrage ergehende Bauvorbescheid ein Verwaltungsakt mit Drittwirkung , der auch von betroffenen Nachbarn mit Rechtsbehelfen (Widerspruch, Klage) angefochten werden kann. "
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bauantrag
Soweit ein genehmigungspflichtiges Bauvorhaben vorliegt, wird das Genehmigungsverfahren durch den Bauantrag des Bauherrn eingeleitet. Dieser ist in NRW schriftlich bei der Bauaufsichtsbehörde ( 69 Abs. 1 BauO NW) einzureichen. Mit dem Bauantrag sind alle für die Beurteilung des Bauvorhabens und die Bearbeitung des Bauantrages erforderlichen Unterlagen, die sogenannten Bauvorlagen, einzureichen. Bauherr und Entwurfsverfasser haben den Bauantrag zu unterschreiben, vgl. § 69 Abs. 2 BauO NW. Mit ihrer Unterschrift übernehmen sie die Verantwortung für die Richtigkeit ihrer Angaben. Bauanträge können jederzeit wiederholt werden . Das genaue Verfahren, die zuständige Behörde und die beizufügenden Unterlagen variieren von Bundesland zu Bundesland. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen das Bauverwaltungsamt Ihrer Gemeinde oder Ihres Kreises.
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bauelement
Eine Vielzahl von größerformatigen Bauelementen erleichtern die Bauarbeiten: Fenster. und Türöffnungen werden mit Stürzen überdeckt – man unterscheidet nichttragende und tragende Stürze mit unterschiedlicher Belastbarkeit, flache und hohe Stürze. gedämmte und ungedämmte Stürze. Für Mauerbögen gibt es spezielle einbaufertige Bogenstürze. Auch Rollladenkästen werden in gedämmter und ungedämmter Ausführung angeboten. Vorgefertigte Treppenelemente ermöglichen dem Heimwerker inzwischen auch den Bau von Treppen, Schornsteinbausätze sogar den Bau von Schornsteinen. Aus Deckensteinen und Trägern können Sie selbst Massivdecken herstellen, außerdem können Sie Deckenfertigteile einsetzen, die zum Teil auch schon in verputztem Zustand erhältlich sind.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Baufeuchte
Baufeuchte ist als Eigen- und/oder Einbaufeuchtigkeit von Baustoffen vorhanden
Quelle: www.zimmererforum.de
- Baugenehmigung
Die Baugenehmigung ist einem Bauantragsteller zu erteilen, wenn einem genehmigungspflichtigen Bauvorhaben öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen, vgl. § 75 Abs. 1 BauO NW. Es handelt sich hierbei um eine gebundene Erlaubnis: Liegen die Voraussetzungen vor, hat die Behörde die Baugenehmigung zu erteilen. Ein Ermessen steht der Behörde nicht zu . Der Bürger hat dann Anspruch auf Erteilung der Baugenehmigung. Die Baugenehmigung wird schriftlich erteilt, vgl. § 75 Abs. 1 BauO NW. Vor Zugang der Baugenehmigung darf mit den Bauausführungen nicht begonnen werden, § 75 Abs. 5 BauO NW. Mit der Baugenehmigung wird festgestellt, daß dem Bauvorhaben öffentlich-rechtliche Vorschriften, insbesondere Vorschriften des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts, nicht entgegenstehen. Die Baugenehmigung ergeht jedoch unbeschadet der Rechte Dritter. Insbesondere kann ein Bauvorhaben trotz erteilter Baugenehmigung nach zivilrechtlichen Vorschriften unzulässig sein : Vorschriften des privaten Nachbarrechts oder vertragliche Bindungen sind zu beachten. Die Baugenehmigung hat nur begrenzte Gültigkeitsdauer . In NRW erlischt die Genehmigung, wenn nicht innerhalb von 2 Jahren nach ihrer Erteilung mit der Ausführung des Bauvorhabens begonnen wird. Das gleiche gilt, wenn die Bauausführungen ein Jahr unterbrochen werden. Die Frist kann auf schriftlichen Antrag bis zu einem Jahr verlängert werden, vgl. § 77 BauO NW. In den letzten Jahren wurden die Bauordnungen vieler Bundesländer mit dem Ziel der Beschleunigung und Vereinfachung von Bauvorhaben reformiert. So ist beispielsweise die Bauordnung des Landes NRW zum 01. Januar 1996 wesentlich überarbeitet worden. Die in § 65 BauO NRW genannten Anlagen und Einrichtungen sind von einem präventiven bauaufsichtlichen Verfahren völlig befreit (generelle Freistellung). Die in § 67 genannten Wohngebäude geringer und mittlerer Höhe sind in den dort genannten Fällen von der Genehmigungspflicht freigestellt, sofern nicht die Gemeinde ein Genehmigungsverfahren anordnet (genehmigungsfreie Wohngebäude, Stellplätze und Garagen). Vorhaben nach § 68 BauO NW unterliegen einem vereinfachten Genehmigungsverfahren. Sonstige, nicht unter §§ 64 bis 80 BauO NW fallende Bauvorhaben bedürfen weiterhin einer vollen präventiven bauaufsichtlichen Prüfung im normalen Baugenehmigungsverfahren. Zu beachten ist, daß diese Beschleunigungsgesetze vielfach für Wohngebäude geringer und mittlerer Höhe im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans anstelle der Pflicht zur Einholung einer Baugenehmigung nunmehr die Durchführung eines vorherigen Anzeigeverfahrens bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde vorsehen. Widerspricht die nach Landesrecht zuständige Behörde dem anzeigepflichtigen Bauvorhaben dann nicht innerhalb einer bestimmten Frist (z.B. für NRW innerhalb eines Monats, § 67 Abs. 2 BauO NW), darf nach Fristablauf mit dem Bauvorhaben begonnen werden. Ob ein beabsichtigtes Vorhaben der Genehmigungspflicht unterliegt oder lediglich anzeigepflichtig ist, bedarf der Prüfung in jedem Einzelfall.
Quelle: www.zimmererforum.de
- Baumkante
Auch Fehlkante oder Waldkante genannt. Gütemerkmal; am besäumten Schnittholz verbliebener Teil der Stammoberfläche. Baumkante ist nicht identisch mit Rinde oder Bast, sondern gibt bei besäumten Schnittholz an, wieviel Holz zum rechteckigen Querschnittsmaß fehlt.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Baurundholz
nur geschältes ("entrindetes"), nicht geschnittenes rundes Holz
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bauschnittholz
Für Bauschnittholz werden aus einem Stamm Kanthölzer mit unterschiedlichen Querschnitten herausgesägt. Geliefert wird Bauschnittholz sägerau. Die Gütebedingungen sind in der DIN 4074-1 geregelt. Die Sortierung erfolgt maschinell oder visuell. Merkmale für die visuelle Sortierung sind z.B. Äste, Risse, Jahrringbreite und Krümmung. Die Sortierklasse ist mit der früheren Güteklasse (GK) gleichzusetzen. Es wird unterschieden zwischen den Sortierklassen S7, S10, S13 (visuell) und die Sortierklassen MS7, MS10, MS13, MS17 (maschinell). Dabei bedeuten die Abkürzungen S7, MS7 ( = GK III) Bauschnittholz mit geringer Tragfähigkeit; S10, MS10 (=GK II) Bauschnittholz mit normaler Tragfähigkeit und S13, MS13, MS17 (=GK I) Bauschnittholz mit überdurchschnittlicher Tragfähigkeit. S7 steht z. B. für eine zulässige Biegespannung von zul sB = 7 N/mm².
Quelle: www.kronoworld.com
- Bauseitig
Bauseitig Leistungen werden von Dritten erbracht
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- Baustoffe brennbar
B-Baustoffe: Da sich brennbare Baustoffe erheblich am Brandgeschehen beteiligen können, wird ihre Verwendung vom Gesetzgeber zum Teil eingeschränkt. Leichtentflammbare Baustoffe (DIN 4102 - B3: leichtentflammbar) dürfen im Bauwesen grundsätzlich nicht verwendet werden. Dies gilt nicht für solche Baustoffe, die in Verbindung mit anderen Baustoffen nicht mehr leichtentflammbar sind (§ 17 Abs. 2 Musterbauordnung). Verwendbarkeitsnachweis: Entweder Verwendung von allgemein gebräuchlichen Baustoffen (=klassifizierte Baustoffe nach dem "Katalog" DIN 4102-4 Abschnitt 2.3) oder von Baustoffen mit einem besonderen Verwendbarkeitsnachweis. Dieser besteht bei B 1-Baustoffen aus einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung und bei B 2-Baustoffen aus einem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis. Baustoffe, die in keine andere Klasse einzuordnen sind, gelten als leichtentflammbar.
Quelle: www.kronoworld.com
- Baustoffe nichtbrennbar
A-Baustoffe: Nichtbrennbare Baustoffe nach DIN 4102-1 mit den Unterklassen A1 und A2. Durch die Verwendung von nichtbrennbaren Baustoffen wird die bauliche Brandlast reduziert, was sich günstig auf den vorbeugenden baulichen Brandschutz auswirken kann. Verwendbarkeitsnachweis: Entweder Verwendung von allgemein gebräuchlichen Baustoffen (=klassifizierte Baustoffe nach dem "Katalog" DIN 4102-4 Abschnitt 2.2) oder von Baustoffen mit einem besonderen Verwendbarkeitsnachweis. Dieser besteht bei A 1-Baustoffen ohne brennbare Bestandteile aus einem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis und bei A 1-Baustoffen mit brennbaren Bestandteilen sowie bei A 2-Baustoffen aus einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung.
Quelle: www.kronoworld.com
- Baustoffklasse
Alle Baustoffe werden nach einer Prüfung in eine Baustoffklasse eingeteilt, die das Brandverhalten charakterisiert. Baustoffe der Klasse A gelten als nichtbrennbar. Baustoffe der Klasse B gelten als brennbar wobei unterschieden wird in die Klassen B1( schwerentflammbar), B2 (normalentflammbar) und B3 (leichtentflammbar). Massives Holz ist generell in die Baustoffklasse B2 einzuordnen.
Quelle: www.kronoworld.com
- Behelfsabdichtungen
Unter Behelfsabdichtung versteht man den vorübergehenden Schutz einer Konstruktion oder Bauteilfläche, um das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen und beispielsweise eine Weiterarbeit im Gebäudeinneren zu ermöglichen. Behelfsabdichtungen sind zumindest für einige Zeit der Witterung ausgesetzt. Die verwendeten Werkstoffe und die Art der Ausführung müssen hierfür geeignet sein. Je nach Art und Ausführung können auch Dampfsperren oder erste Lagen von mehrlagigen Dachabdichtungen als Behelfsabdichtung verwendet werden.
Quelle: www.zimmererforum.de
- Behelfsdeckungen
Unter Behelfsdeckung versteht man den vorübergehenden Schutz einer Konstruktion oder Bauteilfläche, um das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen und beispielsweise eine Weiterarbeit im Gebäudeinneren zu ermöglichen. Behelfsdeckungen sind zumindest für einige Zeit der Witterung ausgesetzt. Die verwendeten Werkstoffe und die Art der Ausführung müssen hierfür geeignet sein. Je nach verwendetem Material und ggf. mit zusätzlicher Wind-Sog-Sicherung kann beispielsweise eine Vordeckung als Behelfsdeckung dienen.
Quelle: www.zimmererforum.de
- Beize
Mit Beizen können Sie die Holzfarbe verändern. Sie werden mit einem breiten Pinsel gleichmäßig aufgetragen, dringen ins Holz ein und verleihen ihm die gewünschte Farbe. Beizen gibt es in den üblichen Holztönen und auch bunt in allen Farbabstufungen. Beim Beizen sollten Sie vorsichtshalber mit Gummihandschuhen arbeiten, da sich die Farbpigmente nur sehr schwer von der Haut abwaschen lassen.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Beizen
Beizen sind Farbstofflösungen, meist auf Wasserbasis, die das Holz einfärben. Mit Holzbeizen können Sie die Eigenfarbe des Holzes betonen. Wenn Sie die Holzoberfläche farblich umgestalten wollen, stehen dafür mehrere Farbtöne zur Auswahl. Einige Beizen sind in Pulverform erhältlich, die meisten werden allerdings gebrauchsfertig angeboten. Die Maserung des Holzes bleibt nach dem Beizen erhalten.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Bekleidung
Fassaden aus Brettverkleidungen (z.B. Boden-Deckelschalung) sind Bekleidungen, die nur vor z.B. Witterungseinflüssen schützen sollen, aber keine tragende Funktion haben. Eine Bekleidung kann keine tragende bzw. aussteifende Funktion übernehmen.
Quelle: www.kronoworld.com
- Belüftetes Dach
(frühere Bezeichnung „Kaltdach“) ist eine Dachkonstruktion mit einer oberen und einer unteren Schale mit einem dazwischenliegenden von außen belüfteten Dachraum.
Quelle: www.kronoworld.com
- Beplankung
Eine Beplankung ist eine Wandschale - z.B. aus Holzwerkstoffplatten -, die auf einem Ständerwerk aus Holz oder Metall angebracht ist. Eine Beplankung kann tragende bzw. aussteifende Eigenschaften haben. Unter aussteifend wird ein Sichern gegen ein seitliches Ausweichen (z. B.: Kopfauslenkung der Stiele) oder Kippen (Ausweichen des biegedruckbeanspruchten Untergurts) verstanden. Als tragend wird ein Bauteil bezeichnet, das planmäßige Lasten weiterleitet.
Quelle: www.kronoworld.com
- Berufsbild
Beschreibung der Berufsfelder und Aufgaben eines Berufs, Grundlagen für die Ausbildungsordnung.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Besäumen
Das Entfernen der Waldkante (Baumkante) auf einer Säge.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Beschichtungswerkstoffe
Neben den natürlichen (z.B. Furniere) die Vielzahl der chemischen Stoffe zur Oberflächenveredelung, unterteilt in flüssige (z.B. Beizen und Lacke) und in feste Beschichtungen. Bei der festen Flächebeschichtung stehen Filme (Melmin-, Phenol-, Harnstoffharzfilme), Papiere (z.B. Japanpapiere), Folien (z.B. PVC), Polyesterschichtstoffe sowei deforative Schichtpreßstoffplatten (zusammengesetzt aus Overlay, Dekorfilm, Barrierepapier, mehreren Kernpapieren und Gegenzugpapier) im Vordergrund.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Beschlag
Unter dem Begriff Beschläge sind eine Vielzahl von Verbindungsformen, Scharnierarten, Griffen, Schubkastenführungen usw. zusammengefaßt. Die Palette ist so vielfältig, daß Sie für jeden Einsatzbereich und Geschmack das Passende finden werden.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Bezugsfläche
Die plangehobelte Fläche eines Bretts, von der aus alle weiteren Maße genommen werden.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Biegefestigkeit
Zum Bruch eines Stabes führende Beanspruchung (N/mm²) auf Biegung. Die in der Literatur angegebenen Biegefestigkeiten stellen Mittelwerte dar, die an fehlerfreien, in Faserrichtung orientierten Stäben bei etwa 12% Holzfeuchtigkeitsgehalt ermittelt wurden. Früher wurde hierfür die Bezeichnung kp/cm² verwendet (1 N/mm² = 10 kp/cm²).
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Biegsame Welle
Ein durch einen Gummi- oder Gummi-Stahl-Mantel bewehrtes Stahlseil(Stahlseele), das über einen Anschlußzapfen angetrieben wird. Bei hohen Umdrehungszahlen und entsprechendem Werkzeug lassen sich sehr gut freie Formen fräsen, raspeln, feilen.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Bimsmehl
Eine leicht vulkanische Gesteinsart, die zu einem feinein Pulver zermahlen zum Schleifen einer bereits behandelten Holzoberfläche benutzt wird.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Binder
Gespärre mit Säulen, Zangen, Stühlen und Streben Binderarten: Parallel-, Pultdach-, Nagelbrett-, Scherenbinder
Quelle: www.zimmererforum.de
- Biomasse
Gewicht der zu einer gegebenen Zeit vorhandenen Organismen in einem Ökosystem oder in Teilen davon, bezogen auf Raum- oder Flächeneinheiten. Bei Pflanzen: Phytomasse, bei Tieren: Zoomasse.
Quelle: www.wald-online-bw.de
- Biotische Schäden
Durch Lebewesen verursachte Waldschäden. Bekannteste Beispiele sind Schäden durch Borkenkäfer oder Wild, unter anderem gehören dazu aber auch verschiedene Insekten, Pilze, Mäuse und Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Mykoplasmen usw.
Quelle: www.wald-online-bw.de
- Biotope
Bezeichnung für den charakteristischen Lebensraum von Pflanzen und Tieren in einem bestimmten Gebiet, z. B. Feuchtbiotop.
Quelle: www.wald-online-bw.de
- Biozid
Wirkstoff zur Vorbeugung vor oder zur Bekämpfung von Befall durch Schadorganismen, gewöhnlich in Form spezieller Zubereitungen (Lösungen, Emulsionen, Patsen usw.) angewandt
Quelle: www.kronoworld.com
- Biozönose
Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren in einem bestimmten Biotop.
Quelle: www.wald-online-bw.de
- Birkenholz
(lat. Lignum betulae, frz. Bois de bouleau, engl. Birch-wood), das Holz verschiedener Birkenarten, besonders der gewöhnlichen Weißbirke (Betula alba), zeichnet sich durch geringe Härte, Leichtigkeit und Zähigkeit aus, trocknet aber schwer aus, quillt leicht auf, fault im Freien und unterliegt dem Wurmfraß. Das im jungen Zustande weiße, im älteren rötliche Holz, dessen sehr feine Spiegel kaum zu erkennen sind, wird als Werkholz, zu Wagenteilen und Stühlen und als sehr gutes Brennholz benutzt. Die Zuckerbirke (B. lenta) liefert ein schön rosenrotes, in Nordamerika verarbeitetes Nutzholz. Birkenrinde von der Weißbirke wird zum Gerben angewandt
Quelle: www.manufactum.de/merck
- Birnbaumholz
(lat. Lignum piri, frz. Bois die poirier, engl. Pear wood), das Holz der verschiedenen Abarten des Birnbaums, Pirus communis, ist fein, sehr dicht und mäßig hart, mit kleinen, nicht auffallenden Spiegeln und wenig hervortretenden Jahresringen, die etwas wellig verlaufen. Das Mark erscheint auf dem Querschnitt rund und weiß und hat 1 - 2 mm im Durchmesser. Das Kernholz ist gleichmäßig bräunlichrot, zuweilen etwas geflammt. Wegen seiner gleichförmigen Textur läßt es sich leicht und nach allen Richtung hin, ohne auszubröckeln, schneiden und wird daher gern zu Bildhauerarbeiten und Formen für den Zeug- und Tapetendruck sowie von Tischlern und Drechslern verarbeitet. Es schwindet nur wenig, läßt sich gut beizen und wird aus diesem Grunde auch zur Nachahmung von Ebenholz viel benutzt. Das Holz des wilden Birnbaums ist noch fester und dauerhafter als das des kultivierten. Beide sind leider dem Wurmfraß sehr unterworfen.
Quelle: www.manufactum.de/merck
- Blatt
Holzverbindung (Druck-, Eck-, Hakenblatt)
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bläue
Eine durch bestimmte Pilzarten verursachte graue bis schwarz - blaue Verfärbung durch Bläuepilze. Sie kann im feuchten Splint jeder Holzart beziehungsweise in nicht verkernenden Hölzern entstehen; sie führt aber zu keiner Minderung der Festigkeitseigenschaften (siehe auch: Reaktionsverfärbung).
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Blauholz
(Kampescheholz, Blutholz, lat. Lignum campechianum, frz. Bois de campêche, engl. Log- wood), das wichtigste aller Farbhölzer, stammt von Haematoxylon campechianum, einem großen, zur Familie der Zäsalpineen gehörigen, in Zentralamerika und dem nördlichen Teile von Südamerika heimischen Baume, der später auch in den niederländischen Kolonien Ostindiens angebaut worden ist. Die vom weißlichen Splinte befreiten großen Blöcke haben außen eine dunkelblutrote bis braunrote Farbe, die innen heller, rötlichbraun bis gelblichbraun erscheint, an der Luft aber nachdunkelt. Das Holz ist hart und dicht, läßt sich schwer spalten, und besitzt einen schwachen, entfernt veilchenähnlichen Geruch und zusammenziehenden Geschmack. Man unterscheidet das eigentliche Kampescheholz oder Laguna-Kampesche, Jamaikablauholz und das Domingoblauholz, und von letzterem wieder mehrere Sorten, nämlich Monte-Cristo-Blauholz, Fort Liberté und Aux Cayes. Martinique- und Guadeloupe-B. sind nur geringwertige Sorten. Der das Färbevermögen bedingende Stoff, das Hämatoxylin, bildet im reinsten Zustande fast farblose Kristalle, die aber an der Luft bald rötlich werden und schließlich in den eigentlichen Farbstoff, das Hämateïn, übergehen. Weil dieser Farbstoff in dem frisch geraspelten B. nur in geringer Menge entwickelt ist, läßt man an der Luft fermentieren, wodurch es die gewünschte Farbe erst erhält und einen eigentümlichen metallischen gelblichgrünen Glanz annimmt. In unfermentiertem Zustande findet B. bisweilen medizinische Verwendung. Hauptsächlich wird es aber zur Herstellung feiner Tischlerarbeiten sowie in der Färberei und Tintenfabrikation benutzt. Für letztere Zwecke bedient man sich meist des Blauholzextraktes (lat. Extractum ligni campechiani, frz. Extrait de bois de campêche, engl. Extract of Log-wood), welches sowohl in fester als auch in flüssiger Form (s. Farbholzextrakt) einen wichtigen Handelsartikel bildet. Besonders geschätzt sind die Sanford- und französischen Sorten. Das feste Extrakt wird in Kisten von 20 - 100 kg aus Neuyork eingeführt, doch sind auch in Deutschland und Frankreich Fabriken entstanden.
Quelle: www.manufactum.de/merck
- Blende
Mit Blende bezeichnet man senkrechte oder nahezu senkrechte Abdeckungen aus Metall an Traufe oder Ortgang, z. B. unterhalb des Metalldachabschlussprofils, unter vorgehängten Dachrinnen oder als Bekleidung innenliegender Dachrinnen.
Quelle: www.zimmererforum.de
- Blindfurnier
Unterste Qualitätskategorie bei Furnieren. Blindfurniere finden meist nur noch Verwendung als Absperrfurniere oder für nicht sichtbare Flächen.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Blindfußboden
(auch Blindboden). Bretterlage, die als Untergrund für Parkettboden dient.
Quelle: www.zimmererforum.de
- Blindholz
Sammelbegriff für Holz, das als nicht sichtbares Konstruktionsholz verwendet wird, z.B. als Trägermaterial von Furnieren.
Quelle: www.zimmererforum.de
- Blockbohlenbauweise
Der Blockbohlenbau ist eine traditionelle Bauweise, um Bauwerke herzustellen. Dabei werden Blockbohlen als Rund- oder Schnittholz übereinander geschichtet und an den Ecken durch sogenannte Verkämmungen miteinander verbunden. Man unterscheidet zwischen Vollblockwänden, die an Unter- und Oberkante gefast und genutet und als Außenwand durch Dichtungsbänder gegen Wind geschützt und innenseitig gedämmt werden und zweischaligen Blockbohlenwänden mit einer innenseitigen Dämmung. Als Decken kommen überwiegend Holzbalkendecken zur Ausführung. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass durch die Schwindungen des Holzes Setzungen entstehen, die den Dachstuhl nicht beschädigen dürfen. Daher sollten die Sparrenauflager auf den Blockaußenwänden gleitend ausgeführt werden. Generell müssen alle verwendeten Bauhölzer sorgfältig ausgesucht und getrocknet sein. Die maximale Wandlänge zwischen den Verkämmungen muss durch einen statischen Nachweis überprüft werden. Der bauliche Holzschutz ist u.a. durch große Dachüberstände zu gewährleisten.
Quelle: www.kronoworld.com
- Blockhaus
Holzhaus mit massiven Wänden aus Stämmen oder Kantholz
Quelle: www.zimmererforum.de
- Blockware
Unbesäumtes Nadel- und Laubschnittholz, aus stärkeren Stammstücken erzeugt, Stapelung und Verkauf blockweise.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Blume
Durch unterschiedliche Farbzonen oder Strukturen, wie z. B. Porenringe, hervorgerufene "Bilder" auf tangentialen Flächen.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Blutende Hölzer
Bei einigen "Bunthölzern" und vor allem Importhölzern setzen Lösungsmittel der Lacke Farbstoffe aus den Zellen frei. Die Verfärbungen erwecken den Eindruck, das Holz würde bluten. Diese Hölzer müssen, will man die Oberflächen nicht verschleiern, gut durch Grundierung abgesperrt werden.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Blutringe
Mit meist dunklen Kernstoffen angefüllte Zellreihen oder feine Spalten, die sich auffällig abzeichnen und bei bestimmten Hölzern häufiger vorkommen können, wie z.B. bei Kirsche, Zebrano und Dibetou. Sie sind auf dem Querschnitt meist als 1 mm breite Ringe (Blutringe) oder Bögen erkennbar, die auf dem Längsschnitt als Adern oder Fladern erscheinen.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- BMF
Hersteller von ("ingenierumäßigen") Holzverbindungen wie Sparrennägel, Winkel, Dübel, Sparrenpfettenanker etc.
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bocoholz
ein feines Nutzholz für die Kunsttischlerei von der in Guyana wachsenden Bocoa provacensis, besitzt einen braunschwarzen Kern mit unregelmäßigen Konturen.
Quelle: www.manufactum.de/merck
- Bodenschicht
Wechselnde Zusammensetzung und innige Vermischung aus mineralischen Bestandteilen (Gesteine, Minerale), organischen Bestandteilen (Bodentiere und -pflanzen, zersetztes und unzersetztes organisches Material), Wasser und Luft.
Quelle: www.wald-online-bw.de
- Bohle
Besäumtes oder unbesäumtes Schnittholz mir einer Mindestdicke von 40 mm und einer Breite von mehr als der zweifachen Dicke
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bohlen
Besäumtes oder unbesäumtes Schnittholz mir einer Mindestdicke von 40 mm und einer Breite von mehr als der zweifachen Dicke (siehe auch Bretter, Kantholz).
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Botanische Bezeichnungen
Sie sind zur möglichst klaren Kenntlichmachung einer Holzart erforderlich und bestehen für eine botanische Art aus einem zweiteiligen Namen, wie z. B. Entandrophragma utite für Sipo. Hierbei bezeichnet das erste Wort (Entandrophragma) die botanische Gattung und das zweite Wort (utile) die Art innerhalb der genannten übergeordneten Gattung. Eine Zugehörigkeit zur gleichen Gattung läßt ähnliche Eigenschaften erwarten, wie z.B. zwischen Sapelli und Sipo, die beide der gleichen Gattung Entandrophragma angehören. Nahe verwandte Gattungen werden zu einer botanischen Familie zusammengefaßt; die Zugehörigkeit zu ihr kann ebenfalls auf ähnliche Eigenschaften hinweisen, wie z. B. bei Amerikanischem Mahagoni und bei Khaya Mahagoni, die, wie alle Mahagoni-Hölzer, der Familie der Meliaceen angehören.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Botanybaiholz
(Ochsenfleischholz, frz. Bois de Botanybay, engl. Boeuf-wood). Diesen Namen führen 1. ein aus Australien in Scheiten und Brettern zu uns kommendes, von verschiedenen Kasuarineen abstammendes Holz); 2. ein aus Ostindien kommendes, von der Leguminose Dalbergia latifolia abstammendes, anfangs blaues, später tiefschwarz werdendes Holz (ostindisches Rosenholz, engl. Black-wood). Das letztere führt also den Namen B. mit Unrecht. Beide werden zu feinen Tischler- und Drechslerarbeiten benutzt. - Botanybaiharz s. Akaroïdharz.
Quelle: www.manufactum.de/merck
- Braunfäule
Auch Destruktionsfäule genannt; Holzzerstörung durch bestimmte Pilze, die vorwiegend die hellere Cellulose und weniger das dunkle Lignin abbauen, wodurch die typische Braunfärbung der befallenen Holzes stammt (siehe auch Weißfäule).
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Brett
bis 4 cm Stärke
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bretter
Besäumtes oder unbesäumtes Schnittholz von mindestens 8 cm Breite und einer Dicke von mindestens 8 mm und weniger als 40 mm (siehe auch Bohlen, Kantholz).
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Brettschichtbinder
Brettschichtbinder sind Träger aus Brettschichtholz. Es gibt folgende unterschiedliche Formen: Parallelgurt-, Pultdach-, Satteldachträger mit geradem und gekrümmtem Untergurt, mit konstanter oder veränderlicher Trägerhöhe sowie Bogenträger und Sonderformen, wie den Voutenträger.
Quelle: www.kronoworld.com
- Brettschichtholz
Brettschichtholz (BSH) besteht aus mindestens 3 miteinander verleimten Brettlamellen aus Nadelholz. Diese Lamellen werden in Pressen unter Druck miteinander verleimt und in der Länge durch Keilzinken miteinander verbunden. Holzfehler, wie Astigkeiten, werden durch gesteuertes Rausschneiden verringert. Durch diese Vergütungsmaßnahme ist die Festigkeit bei verleimten Hölzern allgemein höher als bei normalen Kanthölzern. Weitere Vorteile sind die Maßhaltigkeit, Formbeständigkeit, das geringere Eigengewicht und die verminderte Trockenrissbildung.
Quelle: www.kronoworld.com
- Brettwurzeln
Rippenartige Wurzelanläufe bis zu 3 m Höhe am Baum.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Brinell
Maßeinheit zur Berechnung der Holzhärte, so genannt nach dem Erfinder des Meßverfahrens, dem schwedischen Metallurgen J. A. Brinell (1849 - 1925).
Quelle: www.zimmererforum.de
- Brinellhärte
Gibt die Härte des Holzes an. Je höher der Wert, desto härter das Holz.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Brittle-heart
Englische Bezeichnung für brüchiges Kernholz, eine im inneren Stammbereich liegende Zone kurzbrüchigen Holzes, auf Querschnitten häufig durch eine ausbrechende Oberfläche erkennbar. Diese Kurzbrüchigkeit kann besonders in starken Stämmen leichter bis mäßig schwerer tropischer Holzarten auftreten und die Verwendbarkeit derartiger Kernholzteile wesentlich einschränken.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Bruchspannung
Die mechanische Spannung, die zum An- oder Durchbrechen der Probe führt.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Brust
Verstärkung der Tragfähigkeit eines Holzes / -brett, -holz, -riegel, Brustzapfen
Quelle: www.zimmererforum.de
- BSH
auch BS-Holz, Brettschichtholz, aus Brettlamellen ca. 4 cm keilgezinkt verleimt, getrocknet ca. 15 %, gehobelt und gefaßt, übliche Sortierkl. BS11 und BS14, es wird unterschieden in sichtbare und nicht sichtbare (Industrie-) Qualität; Verdrehungen, Risse und sonstige otische Mängel sind weitestgehend ausgeschlossen
Quelle: www.zimmererforum.de
- Buchdrucker
Besonders an Fichten sehr schädlicher Borkenkäfer.
Quelle: www.wald-online-bw.de
- Buchs
Zonen bei Nadelhölzern, welche durch unregelmäßigen Aufbau der Jahresringe entstehen. Sie zeichnen sich durch besondere Härte aus und sind daher nur schwierig als Furnier weiterzuverarbeiten.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Buchsbaumholz
(Buchsholz, frz. Bénit, engl. Box-wood) von Buxus sempervirens, ist ein sehr wertvolles, hartes, äußerst dichtes und haltbares Holz von gelblicher bis gelber Farbe. Das europäische B., aus Italien, Südfrankreich und Spanien sowie das etwas dunklere westindische B. wird zu Drechslerarbeiten und zur Verfertigung musikalischer Instrumente, Flöten und Oboen benutzt. Das türkische und kleinasiatische sowie das aus Persien und dem Kaukasus dagegen, welches sich durch eine größere Gleichmäßigkeit auszeichnet, wird für Holzschnitte angewandt und zu diesem Zwecke in, der Hirnfläche parallele, Scheiben geschnitten. Es kommt über Konstantinopel und geht meist nach England, zum kleineren Teile nach Triest.
Quelle: www.manufactum.de/merck
- Büge
(Bug) Strebe oder Kopfband
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bund
der (-balken / trägt eine Mauer)
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bundwerk
Holzgefüge mit Bretterhinterschalung
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bundzeichen
Bezeichnung der abgebundenen Hölzer mit römischen Zahlen, Ruten u. a.)
Quelle: www.zimmererforum.de
- Bunthölzer
Nicht verbindliche Bezeichnung für einheimische farbige Hölzer, meist Obsthölzer: Kirsch-, Apfel-, Birn-, Nuss- und Pflaumenbaum.
Quelle: www.holzwurm-page.de
- Burano
Insel in der Lagune von Venedig. Seit dem 15. Jh. berühmt für Ihre Nadel- und Klöppelspitzen.
Quelle: www.holzwurm-page.de